Doktorprüfung von Frau Weronika Kogel

16. Februar 2026

Am 16.2.2026 präsentierte Frau Weronika Kogel die Ergebnisse ihrer Doktorarbeit mit dem Titel „Minderung von Quecksilber-Emissionen aus einem Steinkohlekraftwerk“ in einem hochschulöffentlichen Vortrag. In ihrer Arbeit behandelte sie die Abscheidemechanismen von flüchtigen Quecksilberverbindungen an einem 900 MW-Block. Ihre Arbeit, die von dem Betreiber und den Eigentümern des Kraftwerksblocks unterstützt wurde, befasste sich mit der weiteren Minderung von Quecksilberemissionen, die durch eine Verschärfung der Emissionsgrenzwerte notwendig geworden war. In Zusammenarbeit mit dem Anlagenbetreiber gelang es Frau Kogel durch eine geeignete Additivzugabe in den Suspensionskreislauf der Rauchgasentschwefelungsanlage die weitgehende Abscheidung von Quecksilber zu stabilisieren. Das abgeschiedene Quecksilber wird in der Abwasserbehandlungsanlage in einem Reststoff konzentriert und somit dauerhaft aus der Umwelt, aber auch aus sonstigen Kraftwerksnebenprodukten ferngehalten. Die Ergebnisse der Arbeit von Frau Kogel haben mittlerweile Eingang in den kommerziellen Betrieb von mehreren Kraftwerken gefunden.

Frau Kogel konnte auch die Prüfungskommission in der anschließenden Befragung überzeugen. Wir gratulieren ihr herzlich zu diesem Erfolg!

Weronika Kogel mit der Prüfungskommission
Vorsitzender der Prüfungskommission Prof. Joachim Groß, Weronika Kogel, Doktorvater Prof. Günter Scheffknecht, Mitberichter Prof. Heinz Köser, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
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