Die Proben sind in ihrer ursprünglichen Form (Kohle, Wasser usw.) meistens nicht geeignet, um an ihnen Methoden der Instrumentellen Analytik durchzuführen. In der Probevorbereitung gilt es, den Analyten vollständig, zumindest aber reproduzierbar in eine homogen gelöste Form zu überführen.
Zur Probenaufbereitung zählen das Trocknen, Verjüngen, Zerkleinern oder auch Glühen des Untersuchungsgutes. Zerkleinern zielt zumeist auf Feststoffe ab. Je nach Korngröße und Härte der Kornart stehen unterschiedliche Maschinen zur Verfügung.
Trockenschrank
Muffelofen
Schwing- oder Analysenmühle
Ultrazentrifugalmühle
Backenbrecher
Planeten-Kugelmühle
Schneidmühle
Siebmaschine
Eine vertikal schwingende Labor-Siebmaschine zur exakten Trennung und Klassierung von Kornfraktionen.
- Je nach Aufgabemenge und Körnung können Prüfsiebe und Auffangböden mit verschiedenen Durchmessern und Höhen aufgespannt werden.
Es können sowohl trockene Schüttgüter als auch Partikelkollektive in Suspensionen analysiert werden.
Probenvorbereitung
Die Probevorbereitung ist ein wichtiger Schritt in einem chemischen Analyseverfahren. Die Proben sind in ihrer ursprünglichen Form (Kohle, Wasser usw.) meistens nicht geeignet, um an ihnen Methoden der Instrumentellen Analytik durchzuführen. In der Probevorbereitung gilt es, den Analyten vollständig, zumindest aber reproduzierbar in eine homogen gelöste Form zu überführen.
Mikrowellenaufschluss
Zur Bestimmung von Schwermetallspuren mit ICP-OES aus diversen Probematerialien besteht die Notwendigkeit, die Proben in eine flüssige Form zu überführen. Dazu eignen sich besonders Mikrowellengeräte.
- Aufschluss durch Kombination von Säuregemisch, Temperatur und Druck.
- Zur Bestimmung von Schwermetallen mit ICP-OES, Hydrid- oder auch Graphitrohr-AAS aus diversen Probematerialien.
Kontakt
Nino Mirling
Dipl.-Chem.Laborleiterin